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Ausbildung „Fachkraft für Schimmelpilzsanierung“ 2026 – Anmeldungen ab sofort möglich

Auch un diesem Jahr bietet die Blei-Institut GmbH in Kooperation mit der Gesellschaft für Wohnmedizin, Bauhygiene und Innenraumtoxikologie e.V. vom 21.04. bis 24.04.2026 die zertifizierte Ausbildung zur „Fachkraft für Schimmelpilzsanierung“ an.

Verbindliche Anmeldungen können ab sofort bis 07.04.2026 per Mail an jena@blei-institut.de erfolgen.

Alle weiteren Informationen und Hinweise entnehmen Sie bitte den nachfolgend aufgeführten Flyer.

Honorarprofessur für Dr. Mario Blei

Am 12. Januar wurde Dr. Mario Blei an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe der Titel Honorarprofessor verliehen. Dies erfolgte aufgrund seiner langjährigen und kontinuierlichen Lehrtätigkeit an der TH OWL, die bereits 2011 begann.

Nach anfänglichen Vorträgen und Vorlesungen übernahm Dr. Blei ab 2018 einen Lehrauftrag für die Wahlpflichtfächer Baubiologie und Wohnmedizin sowie die Mitorganisation des jährlichen Wohnmedizinischen Symposiums.

Der 57-Jährige ist Vater von vier Kindern. Er begann seinen akademischen Werdegang mit einem Studium der Biologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, das er von 1989 bis 1995 absolvierte. Von 1999 bis 2003 studierte Mario Blei Ingenieurwissenschaften an der Technischen Universität Berlin, wo er 2003 mit Auszeichnung zum Dr.-Ing. promovierte.

Seine interdisziplinäre Dissertation vereinte Inhalte aus Mikrobiologie, Chemie, Medizin und Prozesswissenschaften und trug den Titel „Entwicklung einer softwaregestützten Methode zur Differenzierung von holzzerstörenden Pilzen mittels ihrer flüchtigen organischen Verbindungen“.

Der in Forst (Lausitz) geborene Wissenschaftler blickt auf eine vielseitige berufliche Laufbahn zurück. Ab 1995 leitete er den Fachbereich Gewässer- und Immissionsschutz am Umweltzentrum des Handwerks Thüringen für die Handwerkskammer Ostthüringen. Im Jahr 1998 gründete er die Blei-Institut GmbH, deren geschäftsführender Gesellschafter er bis heute ist.

Seit 2005 ist er öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Messen und Beurteilen mikrobiologischer Belastungen in Innenräumen. Darüber hinaus ist er seit 2013 Herausgeber und Chefredakteur der Fachzeitschrift „Wohnmedizin“ sowie Präsident der Gesellschaft für Wohnmedizin, Bauhygiene und Innenraumtoxikologie e. V.

Darüber hinaus war der Baubiologe auf Bundesebene in fachlichen Gremien aktiv. Er war Mitglied der Unterarbeitsgruppen „Schimmelpilze“ und „Desinfektion in Fußbodenkonstruktionen“ der Innenraumlufthygienekommission des Umweltbundesamtes und wirkte als Mitautor maßgeblicher Richtlinien zur Schimmelpilzsanierung, zum Umgang mit Schimmelpilzschäden in Gebäuden sowie am BVS-Standpunkt „Radon in Gebäuden“ (2017) mit. Bis November 2016 war er zudem Vorstandsmitglied des Bundesfachbereichs Innenraumhygiene im Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger e. V.

Mit seiner Lehrtätigkeit an der TH OWL bringt Dr. Blei die Themen Wohnmedizin und Baubiologie wissenschaftlich fundiert und interdisziplinär insbesondere in die Studiengänge Architektur, Innenarchitektur und Städteplanung ein. Die Verbindung von Raumwirkung, Sinneswahrnehmung, Wohnpsychologie und gesundheitlichen Aspekten sieht er als zentralen Bestandteil zukünftiger Bau- und Sanierungskonzepte, insbesondere vor dem Hintergrund ökologischer und nachhaltiger Anforderungen. Dieses Verständnis möchte er seinen Studierenden vermitteln.

„Die TH OWL war seit 2011 federführend, Wohnmedizin und Baubiologie akademisch anzubieten – eine bundesweite Alleinstellung, die ich gern weiter ausbauen möchte“, betont der Baubiologe. Auf dieser Basis konnten bereits erste gemeinsame Forschungsprojekte erfolgreich umgesetzt werden; weitere befinden sich derzeit in der Beantragung. Perspektivisch sind zudem eine stärkere fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit sowie gemeinsame Publikationsvorhaben, unter anderem in der Zeitschrift „Wohnmedizin“, geplant.

Lehre versteht der Honorarprofessor als Chance, Wissen, Ideen und Visionen an junge Menschen weiterzugeben. In Verbindung mit Forschung eröffnen sich aus seiner Sicht nicht nur neue Erkenntnisse, sondern auch berufliche Perspektiven für Studierende. Kooperationen mit der Wirtschaft, Industrie und dem Handwerk sind für ihn dabei ein zentraler Bestandteil angewandter Lehre und Forschung, um praxisnahe Projekte umzusetzen und wissenschaftliche Ergebnisse nachhaltig in die Anwendung zu bringen.

Einen wichtigen Ausgleich zu seiner beruflichen Tätigkeit findet der Fachmann im Sport. Judo betrieb er viele Jahre als Leistungssport bis in die Bundesliga und engagierte sich später als Trainer und Vereinspräsident.

Neben seiner akademischen Arbeit gilt seine Leidenschaft der Biologie, einem Fachgebiet, dem er seit dem Studium mit ungebrochener Neugier verbunden ist. Mit einem Augenzwinkern beschreibt er sich selbst noch immer als „Eddi Arent mit dem Schmetterlingskescher“.

Ankündigung Schließtage 2025

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein weiteres Jahr liegt (fast) hinter uns und die Planungen für das neue Jahr sind bereits in vollem Gange.
Angesichts der bevorstehenden Weihnachtsfeiertage möchten wir Sie darüber in Kenntnis setzen, dass in unserem Institut in diesem Jahr vom 23.12.2025 bis einschließlich 31.12.2025 Schließtage anstehen. Dies betrifft insbesondere unser Labor, sodass alle eingesandten Proben (Materialproben zur Bestimmung der Keimzahlkonzentrationen von Schimmelpilzen und Bakterien-einschließlich coliformen Bakterien, Luftkeim- und Partikelsammlungen, Klebefilmproben, Materialproben zur Asbest- und/oder PAK-Untersuchung, Wasserproben für die Isotopenanalytik, Materialproben für die Holzzerstöreranalytik usw.), welche bis zum 19.12.2025 bei uns eingetroffen sind, noch normal und uneingeschränkt angenommen sowie bearbeitet werden. Ab dem 22.12. werden der postalische Probeneingang sowie die analytische Bearbeitung nur eingeschränkt möglich sein. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass eine mikrobiologische Bearbeitung von Materialproben möglichst innerhalb von 48 Stunden nach Probenahme erfolgen sollte. Wir bitten daher um Ihr Verständnis sowie um Berücksichtigung des Probenversandes unter Beachtung der betreffenden Schließtage.

Mit dem E-Mail-Versand der Auftragsbestätigung sowie einer Informationsmail zu bereits zuvor eingegangenen Aufträgen erhalten Sie zudem noch vor den Schließtagen den aktuellen Stand der Bearbeitung.

Ab dem 02.01.2026 steht unser gesamtes Team wieder für Sie zu Verfügung, sodass es nachfolgend zu keinen weiteren Verzögerungen kommen wird. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien bereits vorab frohe Festtage, Zeit zur Entspannung, Besinnung auf die wirklich wichtigen Dinge und dazu viele gute Ideen für das kommende Jahr.

BLEI-STANZE – Werkzeug zum Herausstanzen von Estrichdämmschichtmaterialien

Die BLEI-STANZE ist ein speziell entwickeltes Werkzeug mit Gebrauchsmusterschutz zum gezielten Herausstanzen von Estrichdämmschichtmaterialien aus zuvor erstellten Kernbohrungen. Dieses Werkzeug ist ein Muss für jeden Trocknungstechniker. Das Herausstanzen bzw. -lösen von Estrichdämmschichtmaterialien nach hergestellten (kreisrunden) Kernbohrungen in Fußbodenkonstruktionen ist ein wesentlicher Bestandteil von Vorarbeiten beispielsweise für die Inbetriebnahme von technischen Trocknungsmaßnahmen nach bestimmungswidrigen Feuchtigkeitseinträgen jeglicher Art. Des Weiteren ermöglicht die BLEI-STANZE eine definierte, kontaminationsarme Probenahme der Estrichdämmschichtmaterialien insbesondere für ggf. notwendige mikrobiologische Untersuchungen.

Die BLEI-STANZE kann ab sofort über unser Büro mit dem beigefügten Formular bestellt werden. Die Lieferzeit beträgt aktuell ~14 Tage nach Erhalt der Bestellbestätigung. Weiter Informationen entnehmen Sie bitte dem Bestellformular.

Vorteile:

  • Erleichterung der Vorarbeiten für den Aufbau von technischen Trocknungsmaßnahmen (schnellere Realisierung von technischen Trocknungsmaßnahmen)
  • einfache Handhabung und robustes Design
  • einfach zu reinigen
  • hygienische Entnahme von Materialproben für mikrobiologische Untersuchungen (direkte Umverpackung in Zip-Beutel möglich)
  • für alle Estrichkonstruktionen mit unterschiedlichen Höhen und Lagen geeignet
  • kein aufwendiges Durchstechen der Estrichdämmschichtbereiche mehr mit Schraubenzieher oder Cuttermesser
  • Handling für Jedermann
  • für jede Kernbohrung ab Ø 45mm (Empfehlung Ø 50mm) geeignet

Wohnmedizinisches Symposium TH OWL Detmold

Was müssen Architektinnen, Bauherren und Unternehmen bei der aktuellen Verschärfung der Asbestregeln am Bau beachten? Melden Sie sich jetzt für das Wohnmedizinische Symposium der TH OWL am 16.11.2022 im Casino (Geb. 3), Hörsaal 3.103 an. Es steht diesmal unter dem für Architektinnen, Innenarchitekten und Stadtplaner so wichtigen Thema Asbest.

Seit dem 31. Oktober 1993 sind in Deutschland die Herstellung, das Inverkehrbringen und die Verwendung von Asbest und asbesthaltigen Produkten verboten. In und an älteren Gebäuden, die vor dem Stichtag 31. Oktober 1993 errichtet wurden bzw. mit deren Errichtung vor diesem Stichtag begonnen wurde, muss daher plus einer ca. zweijährigen Übergangsphase mit dem Vorhandensein von asbesthaltigen Produkten gerechnet werden.

Die Kernaussage der neuen veröffentlichten Leitlinie besagt, dass jedes Bauteil, das nicht eindeutig jüngeren Datums (Stichtag 31. Oktober 1993) ist, offenbar als potentiell asbestverdächtig gilt. Soll dieses Bauteil nun be­arbeitet werden, muss man es beproben und untersuchen.

Grundsätzlich geht von diesen asbesthaltigen Baustoffen im eingebauten Zustand keine Gefährdung aus. Darüber hinaus sind sie meist von Anstrichen, Tapeten, Fußböden etc. überdeckt. Werden die betroffenen Bauteile jedoch beschädigt oder bearbeitet, so muss von einer Exposition der Beschäftigten gegenüber lungengängigen Asbest­fasern ausgegangen werden.

Am 15.11.2022 findet am Vorabend des Symposiums, um 19.00 Uhr, im Rahmen der Dienstagsvorträge und ein­gebettet in die Detmolder Conference Week, die Präsentation des WPF Baubiologie zu aktuellen Themen statt.

Programm

08:30 Eröffnung und Begrüßung
08:40 – 08:45 Einführung in das 11. „Wohnmedizinische Symposium“ Dr. Mario Blei
08:45 – 09:30 „Asbest, Asbestose, Mesotheliom – vom „Magic Mineral zum „Silent Killer“ Prof. Dr. med. Fiedler
09:30 – 10:15 „Handlungsanleitung für Planer zur Vorbereitung von Arbeiten in und an älteren Gebäuden/ Kernaussagen der Leitlinie für die Asbesterkundung in Innenräumen“ Dr. Duvigneau
10:15 – 10:45 Pause
10:45 – 11:30 „Verdacht auf Asbestose, moderne Diagnostik und Therapie“ Dr. med. Brandes
11:30 -12:00 „Umgang mit Asbest in der Sanierung nach der neuen Gefahrstoffverordnung“ Dr. Baumann
12:00 – 12:15 Diskussion