Schimmelpilze

Der Begriff „Schimmelpilz" besitzt keine klare Definition, da er keine systematische Gruppe kennzeichnet. Im wesentlichen bezieht sich der Begriff auf makroskopisch (mit bloßem Auge) erkennbare Mycelien (Hyphengeflechte), bei denen die Bildung asexueller Sporen dominiert. Im typischen Fall besitzen Schimmel eine ruderale Lebenstrategie, d.h. sie nutzen kurzlebige Substrate, die sie aufgrund ihrer hohen Wachstumsgeschwindigkeit schnell besiedeln.

Die taxonomisch korrekte Bezeichnung eines Schimmelpilzes setzt sich aus einem lateinischen Doppelnamen zusammen. Dabei steht der erste Teil für die übergeordnete Schimmelpilzgattung und der zweite Teil benennt die einzelne Pilzart bzw. Spezies – Bsp.: Aspergillus versicolor

Auf Grund der Tatsache, dass Schimmelpilze ein großer Bestandteil der normalen Außenluft sind, kann man sich einem Kontakt kaum entziehen. Schimmelpilze sind in unserer Umgebung verbreitet und begegnen uns im alltäglichen Leben. So ist ein Leben ohne Schimmelpilze nicht vorstellbar. Wenn aufgrund eines Feuchteschadens aber eine unnatürlich hohe Belastung an Schimmelpilzbestandteilen vorhanden ist, müssen entsprechende Gegenmaßnahmen (Sanierung) durchgeführt werden.

 

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