C
Cephalosporine
Mykotoxine, die von Acremonium sp. bzw. Cephalosporium sp. produziert werden können. Die C. werden ähnlich dem Penicillin als Antibiotika verwendet.
Chaetomin
Mykotoxin der Pilzgattung Chaetomium. C. ist nierenschädigend und hat eine antibiotische Wirkung.
Chlorpyrifos
Eine organisches Phosphorsäureester mit insektizider Wirkung.
Chlorophyll
Chlorophyll bezeichnet eine Klasse natürlicher Farbstoffe, die von Organismen gebildet werden und Photosynthese betreiben.
Chronisches Müdigkeitssyndrom (Chronic Fatigue Syndrom, CFS)
Mehr als 6 Monate anhaltende Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit um mehr als 50%, die nicht auf eine bekannte körperliche oder psychische Erkrankung zurückgeführt werden kann. Typische Syndrome sind Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, empfindliche oder vergrößerte Lymphknoten, Gelenk- und Kopfschmerzen, überlange Schlafdauer ohne Erholung und Verstärkung der Beschwerden durch körperliche und geistige Belastung. Über die Häufigkeit dieser Erkrankung gibt es unterschiedliche Aussagen.
Citrinin
Mykotoxin, welches von Penicillium citrinum und Penicillium verrucosum produziert werden kann. Penicillium citrinum findet sich insbesondere auf Zitrusfrüchten, Penicillium verrucosum auf Getreide. C. ist eines der potentesten Nierengifte unter den Mykotoxinen.
CKW (Chlorkohlenwasserstoffe)
Sammelbezeichnung für organische chemische Verbindungen, die chemisch gebundenes Chlor enthalten. Einige CKW werden auf Grund besonderer Eigenschaften zu den besonders gefährlichen Umweltgiften gerechnet. Viele der CKW sind biologisch nicht oder schwer abbaubar. Auf Grund ihrer guten Fettlöslichkeit können sie sich im Fettgewebe von Mensch und Tier anreichern. Viele CKW sind von erheblicher Giftigkeit, einige können krebserzeugend wirken. Chlorkohlenwasserstoffe: werden als Löse- und Reinigungsmittel (z.B. Trichlorethylen, Perchlorethylen), als Weichmacher für Kunststoffe (z.B. Vinylchlorid, Polyvinylchlorid), als Flammschutz- und Holz- und Pflanzenschutzmittel (z.B. Lindan, Pentachlorphenol) usw. verwendet.
Colibakterien
Im Dickdarm physiologisch vorhandene Bakterien. Sie haben bei der Untersuchung von Trinkwasser Speiseeis etc. eine besondere Bedeutung. Werden diese Keime nachgewiesen, so besteht die Möglichkeit, dass auch andere darmpathogene Keime wie bspw. Typhuserreger vorhanden sind. Colibakterien dienen also als Indikatorkeime für eine fäkale Verunreinigung.
DDT (Dichlordiphenyltrichlorethan)
gilt als breit wirksames nicht-systemisches Insektizid mit langanhaltender Kontakt- u. Fraßgiftwirkung. DDT ist ein Nervengift. In geringen Konzentrationen erzeugt es Übererregbarkeit. Liegen höhere Konzentrationen vor, so kann es zu Lähmungen kommen. Beim Menschen treten nach Aufnahme von ca. 300 - 500 mg erste Symptome auf (Schweißausbrüche, Parästhesien an Lippen u. Zunge, Kopfschmerzen, Übelkeit), jedoch erst nach Dosen von über 1 Gramm kommt es zu Gleichgewichtsstörungen, Verwirrtheit, Tremor, Krämpfen, Rhythmusstörungen. Metabolismus: Hauptmetabolit des DDT ist DDE, das keine insektizide Wirkung mehr besitzt.
Cypermethrin
wird aufgrund seiner Kontakt- und Fraßgiftwirkung gegen eine große Anzahl von Insekten in der Landwirtschaft, im Hygienebereich und im Holzschutz eingesetzt. Cypermethrin ruft Symptome wie Muskelzuckungen und Überschußbewegungen (CS-Syndrom) hervor. Die Symptome ähneln einer Lindan - Vergiftung.






