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Bakterien
Traditionell wird die Bezeichnung „Bakterien" in der Mikrobiologie für alle mikroskopisch kleinen, meistens einzelligen Organismen gebraucht, die keinen echten Zellkern besitzen und deshalb zu den Prokaryoten gehören.
Bakterizid
Mittel, das Bakterien abtötet. Bakterizide werden häufig in wasserverdünnbaren Holzschutzmitteln und Farben als Konservierungsmittel eingesetzt.Bekämpfung von holzzerstörenden Pilzen
Die Bekämpfung holzzerstörender Pilze ist weitgehend in der DIN 68 800 Teil 4 geregelt. Es bestehen auch umfangreiche Arbeitsempfehlungen von der wissenschaftlichen technischen Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkerhaltung und Denkmalpflege e.V. (WTA) im Merkblatt 1-2-05/D.
Bekämpfung von holzzerstörenden Pilzen
Die Bekämpfung eines Pilzbefalls im Holz ist nach der DIN nur durch das Entfernen des befallenen Holzes möglich. Die Bekämpfung im Mauerwerk hat ausschließlich chemisch zu erfolgen. In den neuen ergänzenden Kommentaren zur DIN wird allerdings der hohen Temperaturempfindlichkeit der Pilze Rechnung getragen und in besonderen Fällen die Bekämpfung im thermischen Verfahren als möglich erachtet.
Biofilme
sind Mikroorganismen und andere partikuläre Stoffe wie z.B. Sand, welche sich an Oberflächen (Grenzflächen) anlagern. Dort bilden sie eine Schleimmatrix aus extrazellulären polymeren Substanzen (EPS), in denen die Zellen immobilisiert sind. Die Voraussetzungen für die Entstehung von Biofilmen sind fast überall gegeben: Mikroorganismen, Grenzflächen, Nährstoffe und Feuchtigkeit. Der Biofilm selbst stellt für Mikroorganismen einen Schutz- und Lebensraum dar, der ein symbiotisches Zusammenleben verschiedenster Arten begünstigt.
Biologische Arbeitsstoffe
Biologische Arbeitsstoffe gem. §2 der BioStoffV sind „Mikroorganismen, einschließlich gentechnisch veränderter Mikroorganismen, Zellkulturen und humanpathogener Endoparasiten, die beim Menschen Infektionen, sensibilisierende oder toxische Wirkungen hervorrufen können."
Borsalze
sind in toxikologischer Hinsicht relativ harmlos. Ihre Giftwirkung auf Warmblüter ist äußerst gering. Als Symptome einer übermäßigen Einnahme können Leibschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Kopfschmerzen, Verwirrungszustände, Muskelzittern, Nervenentzündungen, Krämpfe und Schleimhautblutungen auftreten. Bor ist als wichtiges Spurenelement für höhere Pflanzen in Düngemitteln enthalten. Der Mensch nimmt täglich 10-20 mg Bor auf, hauptsächlich aus Obst und Gemüse. Gleichwohl werden Borsäure und Borax in die Wassergefährdungsklasse 1 (schwach wassergefährdend) eingestuft; es ist eine schädliche Wirkung auf das Grundwasser möglich.
Braunfäule
tritt meist am verbauten oder lagerndem Holz auf. Dabei wird vorzugsweise die Zellulose im Holz abgebaut. Das Holz verfärbt sich braun, weil das braune Lignin übrig bleibt. Die Festigkeit und Rohdichte des Holzes ist bei fortgeschrittener Braunfäule drastisch gemindert. Typisch ist die Bildung von Rissen im Holz, die quer und parallel zur Faserrichtung verlaufen und als Würfelbruch bezeichnet werden. Man spricht bei Braunfäule auch von Destruktionsfäule.
BTX-Aromaten
siehe Aromaten
Butadien
kommt in vielen Kunststoffen und z.B. auch in Teppichen vor. Es ist giftig und krebserregend.






