SUCHE

Brandschäden

Allgemeine Information

Bei einem Brand entstehen neben dem direkten Schaden durch Feuer und Löschwasser auch indirekte Belastungen, vor allem durch:

  • Gas- und Rauchentwicklung
  • Rückstände von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK)
  • Dioxinen (PCDD) und Furanen (PCDF)
  • polychlorierten Biphenylen (PCB)
  • Halogeniden (Chloride und Bromide)

Personen, die sich in brandgeschädigten Gebäuden aufhalten,wie z.B. Sanierungspersonal, sind vor allem durch erhöhte Staubkonzentrationen in der Raumluft im Zusammenhang mit PAK, Dioxinen und Furanen gefährdet.

Selbst bei Hautkontakt und inhalativer Aufnahme von rußadsorbierten Dioxinen und Furanen wird von einer minimalen Resorption im Körper ausgegangen. Durch die wiederholte Aufnahme kleiner Mengen an PCDD/F kann es zur Anreicherung im Körperfett und dadurch zu chronischer Intoxikation kommen.

Das Privatinstitut für Innenraumtoxikologie führt entsprechende Untersuchungen nach der VdS 2357 „Richtlinien zur Brandschadensanierung“ durch.

Siehe auch in unserem -> SCHADSTOFFLEXIKON

Kommentare

Kommentar schreiben

5 User online | 2010 © Blei Institut - Privatinstitut für Innenraumtoxikologie - Dr. Blei GmbH

DE
EN