Brandschäden

Allgemeine Information

Bei einem Brand entstehen neben dem direkten Schaden durch Feuer und Löschwasser auch indirekte Belastungen, vor allem durch:

  • Gas- und Rauchentwicklung
  • Rückstände von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK)
  • Dioxinen (PCDD) und Furanen (PCDF)
  • polychlorierten Biphenylen (PCB)
  • Halogeniden (Chloride und Bromide)

Personen, die sich in brandgeschädigten Gebäuden aufhalten,wie z.B. Sanierungspersonal, sind vor allem durch erhöhte Staubkonzentrationen in der Raumluft im Zusammenhang mit PAK, Dioxinen und Furanen gefährdet.

Selbst bei Hautkontakt und inhalativer Aufnahme von rußadsorbierten Dioxinen und Furanen wird von einer minimalen Resorption im Körper ausgegangen. Durch die wiederholte Aufnahme kleiner Mengen an PCDD/F kann es zur Anreicherung im Körperfett und dadurch zu chronischer Intoxikation kommen.

Das Privatinstitut für Innenraumtoxikologie führt entsprechende Untersuchungen nach der VdS 2357 „Richtlinien zur Brandschadensanierung“ durch. Zudem ist das Institut nach LAGA PN 98 für die Erstellung fachgerechter und spezifischer Entsorgungskonzepte zertifiziert.

 

Siehe auch in unserem -> SCHADSTOFFLEXIKON

Schadstoffanalytik nach Brand bei der GOT in Göschwitz

Nach dem verheerenden Brand der Produktionshallen der Gesellschaft für Oberflächentechnik (GOT) am 2. Oktober 2005 wurde die BLEI-INSTITUT GmbH mit der Analyse der indirekten Brandschäden durch die entstandene Rauch- und Gasentwicklung beauftragt. Dabei sollte die Gefährdung des Sanierungspersonals sowie die Belastung der in Mitleidenschaft gezogenen angrenzenden Firmengebäude abgeklärt werden.

Brand in der Rhenus AG Gensingen

Zur Einschätzung einer möglichen Belastung durch Brandrückstände nach einem Brandschaden in der Rhenus AG Gensingen, wurde das Privatinstitut für Innenraumtoxikologie – Dr. Blei GmbH beauftragt, Untersuchungen der gelagerten Produkten in den angrenzenden Lagerflächen durchzuführen.

Brandschaden Quatsch-Comedy-Club im Friedrichstadtpalast Berlin

Ein Feuer im Quatsch-Comedy-Club im Friedrichstadtpalast in Berlin hat am 14. Dezember 2005 um 06.00 Uhr einen Großalarm ausgelöst. Der Brand war nach rund zwei Stunden gelöscht. Die BLEI-INSTITUT GmbH hat die Untersuchungen in Bezug auf Schadstoffbelastungen unmittelbar aufgenommen.

Proben nach Brand in der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek durchgeführt

Die BLEI-INSTITUT GmbH wurde von der Stiftung Weimarer Klassik damit beauftragt, Untersuchungen infolge der Brandschäden an der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek durchzuführen.

Kontakt E-Mail: jena@blei-institut.de

 

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