Holzzerstörende Pilze

 

Holzzerstörende Pilze kann man in zwei verschiedene Untergruppen einteilen:

 

1.    Bauholzpilze:

Der Begriff Bauholzpilze ist weiter gefasst und umfasst Fäulepilze, die an Bauholz und Bauwerken vorkommen.

 

2.    Hausfäulepilze

Der Begriff der Hausfäulepilze ist enger gefasst und umfasst Fäulepilze, die an Bauholz innerhalb von Gebäuden vorkommen. Sie lösen durch ihr Wachstum einen Holzfäuleschaden aus.

 

Der Begriff Holzfäule ist eine Sammelbezeichnung für die verschiedensten Arten der durch Pilze verursachten Holzschädigung an lebenden, absterbenden oder toten Bäume. Er wird  vorwiegend in der Forstwirtschaft und im Bereich des Holzschutzes im Bauwesen verwendet. Grundsätzlich werden die Hausfäulepilze je nach im Holz sichtbarem Schadensbild in:

           und

eingeteilt.

 

Oft findet man jedoch mehrere sich überlagernde Schadensbilder. Sind zwei verschiedene holzzerstörende Pilze für den Schaden spricht man von einem Doppelbefall. Einige Hausfäule-Pilze wie zum Beispiel der Kiefern-Feuerschwamm sind zudem in der Lage sowohl Ligning als auch Zellulose gleichzeitig abzubauen (Simultanfäule).

 

Im Rahmen von Holzfäule ist zudem des Öfteren von Bläuebefall die Rede. Derzeit sind etwa 100 verschiedene Pilzarten (Ascomyceten, Schimmelpilze) bekannt, die Hölzer mit ihren eigentlich braunen Hyphen grau­schwarz oder bläulich verfärben. Ursachlich sind dunkle Farbpigmente aus Melanin. Hier werden drei Gruppen unterschieden:

 

  1. Stammholzbläue oder primäre Bläue dringt von den Hirn- oder Mantelflächen aus in stehende oder liegende Stämme ein
  2. Schnittholzbläue (Oberflächenbläue) oder sekundäre Bläue bildet sich nach dem Schneiden des Holzes an Schnittflächen.
  3. Anstrichbläue oder tertiäre Bläue tritt an getrockneten und verarbeiteten Holz nach erneuter Wasseraufnahme auf

 

Weitere Artikel in Holzzerstörer

Kontakt E-Mail: jena@blei-institut.de

 

Jena (Laboranschrift)

Am Stadion 1a
07749 Jena

Tel.:  03641 - 50 48 48
Fax:  03641 - 50 48 49

 

Geschäftszeiten

Montag bis Donnerstag 
8:00 Uhr - 17:00 Uhr

Freitag
8:00 Uhr - 15:00 Uhr

Frankfurt/Main

Feldbergstraße 53
60323 Frankfurt a. Main

Tel.:  03641 - 50 48 48
Fax:  03641 - 50 48 49