Neue Vorschrift bezüglich Styropor mit HBCD

Seit September 2016 werden „alte“ Dämmstoffe auf Basis von EPS, besser bekannt unter dem Handelsnamen Styropor, welche das Flammschutzmittel HBCD (Hexabromcyclododecan) enthalten, als gefährlich eingestuft und müssen in Verbrennungsanlagen mit entsprechender Genehmigung entsorgt werden. In diesem Zusammenhang wird eine Zusatzanalyse für Styropor zukünftig notwendig, falls dieses ausgebaut werden muss. Für eine entsprechende fachgerechte Entsorgung ist eine laboranalytische Untersuchung auf HBCD zwingend erforderlich.

Unser Institut bietet diese Analysen an. Die betreffenden Proben sind separat zu verpacken und zu beschriften. Als optimale Probenahmemenge gilt mind. 10-20g.

Zuzüglich sollte darauf geachtet werden, dass auf dem beigefügten Datenblatt bzw. Anschreiben die zusätzliche Untersuchung auf HBCD explizit angeben werden muss, damit dies von uns bei Mehrfachuntersuchungen einzelner Materialproben berücksichtigt werden kann. Werden beispielsweise bei den Styroporproben auf Grund eines Feuchtigkeitsschadens Untersuchungen für die Bestimmungen der Gesamtkonzentrationen an Schimmelpilzen und Bakterien notwendig, muss aus den beigefügten Unterlagen deutlich hervorgehen, dass auch eine Analyse auf HBCD durchgeführt werden soll, weil die Materialproben bei den mikrobiologischen Untersuchungen u.U. in vollem Umfang aufgebraucht werden.

Sollten Sie diesbezüglich weitere Fragen haben, können Sie sich jederzeit an unser Büro wenden.

 

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