andere Holzzerstörer

Der Wilde Hausschwamm ist dem Echten Hausschwamm habituell sehr ähnlich, befällt als Saprophyt ebenfalls Nadelholz und verursacht auch das gleiche Schadensbild wie der Echte Hausschwamm.

Der „Weiße Porenschwamm" kommt in Europa, Asien, Nordamerika und Australien auf Nadelholz vor. Porenschwämme befallen nachhaltig feuchtes Holz mit einem Feuchtebereich von 30 bis 90% und greifen nicht auf trockenes Holz über. In feuchten Gebäuden treten sie besonders in Obergeschossen auf.

Der Kellerschwamm ist der häufigste Hausfäuleerreger in Neubauten, die vor dem Bezug nicht entfeuchtet wurden, findet sich jedoch auch in feuchten Altbauten und an verbautem Holz im Freien. In Gebäuden kann er überall an feuchtem Holz wachsend bis zum Dachstuhl aufsteigen.

Der Eichenporling ist ein Weißfäuleerreger und befällt überwiegend Eichenholz, selten auch andere Laub- und Nadelhölzer. Das Holz wird im Endstadium zerfasert und abgebaute Holzfasern wechseln mit braungefärbten, weniger geschädigten Holzfasern ab (Weiß et al. 2000). Es werden keine Mycelstränge gebildet.

Der Zaunblättling wächst als Saprophyt vorwiegend auf Kiefernholz. Die Blättlinge gehören zu den stärksten Holzzerstörern an witterungsexponiertem geschlagenem Nadelholz, wo sie Braunfäule bewirken.

Ockerfarbiger Sternchenschwamm (Asterostroma cervicolor)

Ceriporiopsis resinascens (Harziger Wachsporling)

Leucogryophana pulverulenta (Kleine Fältlingshaut)

Leucogyrophana mollusca (Sklerotien Fältlingshaut)

Oligoporus sp. (Saftporling)

Pleurotus ostreatus (Austernseitling)

Pleurotus sp. (Seitling)

Resinicium bicolor (Zweifarbiger Harzrindenpilz)

Trametes versicolor (Schmetterlings Tramete)

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