Die Funktion der verantwortlichen Redaktion der Zeitschrift „Wohnmedizin" wurde durch das Privatinstitut für Innenraumtoxikologie – Dr. Blei GmbH zum Jahresbeginn 2009 übernommen.
1995 wurde in der Gesellschaft für Hygiene und Umweltmedizin (GHU) der Ausschuss für Wohnmedizin und Bauhygiene gegründet. Gleichzeitig übernahm die GHU das traditionsreiche Mitteilungsblatt für Wohnmedizin und Bauhygiene Wohnmedizin". Dieses 2011 im 49. Jahrgang erscheinende Publikationsorgan wurde vorher von der Deutschen Gesellschaft für Wohnmedizin und Bauhygiene (DGW) herausgegeben. Die DGW, 1976 in Baden-Baden unter Mitwirkung des damaligen Oberbürgermeisters, Dr. Walter Carlein, gegründet, hat über viele Jahre unter der Präsidentschaft von Dr. von Halle-Tischendorf, Prof. Dr. Beckert und Prof. Dr. Sonntag entscheidende Akzente in der Wohnmedizin gesetzt.
Der Ausschuss versteht sich auch im Jahr 2011 weiterhin als eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe, welche die Wechselbeziehungen zwischen Menschen und belebter sowie unbelebter Wohnumwelt untersucht bzw. bereits vorliegende Ergebnisse wertet und wissenschaftlich begründend Kriterien, Anforderungen und Maßnahmen für den Umweltzustand sowie für das individuelle und kollektive Verhalten in Wohnung und Wohnumfeld erarbeitet. Interessenten an der Mitarbeit im Ausschuss für Wohnmedizin und Bauhygiene sind immer herzlich willkommen.
Es wird über neue Erkenntnisse und Vorhaben sowie über wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Wohnmedizin berichtet. Weitere Aufgaben sind Information über Tagungen, Rezensionen und Ausstellungen zur Wohnmedizin und die Initiierung und Durchführung von Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Wohnmedizin und Innenraumhygiene.
Inhaltlich beginnt das Jahr mit einem Schwerpunktthema bezüglich Fußbodenkonstruktionen und deren Sanierung. Gerade der konstruktive Aufbau von Bodensystemen reiht sich ein in das große Thema der Sanierung von Geruchsbelastungen und von Schimmelpilzschäden durch geeignete physikalisch-chemische Desinfektionsverfahren mit neuen wirksamen und gesundheitlich unbedenklichen Mitteln.


