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T

Taupunkt, Taupunkttemperatur

Der Taupunkt ist der Grenzwert einer Lufttemperatur bei maximaler Wasserdampfaufnahme (Luftfeuchtigkeit 100%). Sinkt z. B. die Temperatur, scheidet Tauwasser aus der Luft aus. 

 

T2-Toxin
Das T2-Toxin gehört zu den Trichothecenen.

 

Es kann von Vertretern der Gattung Fusarium gebildet werden. Die Wirkung des Toxins wird in vier Phasen eingeteilt. In der ersten Phase, wenige Stunden nach der Aufnahme des Toxins, tritt ein Brennen in Mund und Rachen auf, welches in der zweiten Phase in eine Gastroenteritis mit Durchfall und Erbrechen übergeht. In der dritten Phase, etwa nach 2-8 Wochen, wird das Knochenmark angegriffen, was zu einer Störung der Blutzellenbildung führt. Im weiteren Verlauf kommt es zur Bildung von Nekrosen im Haut und Atemtrakt, welches nach Bildung von Lungenabszessen und -blutungen zu Phase vier, dem Tod des Betroffenen führt. Da das T2-Toxin erst bei Temperaturen über 200°C inaktiviert wird, kann es auch in Backwaren vorkommen. So wird vermutet, dass Tausende Russen nach dem zweiten Weltkrieg am T2-Toxin starben, weil sie Brot, welches aus verschimmeltem Mehl gebacken wurde, verzehrten.

 

TBT (Tributylzinnverbindungen)

sind als Biozid eingesetzte organische Zinnverbindungen. In Deutschland werden jährlich mehrere tausend Tonnen des Giftstoffes für Schiffsanstriche hergestellt. Das Gift gelangt nahezu vollständig in die Umwelt. Die hochgiftige Chemikalie TBT findet auch in Teppichen, Bekleidung (vor allem in Sportbekleidung aus Kunstfasern) und Holzschutzmitteln Verwendung. Die Schwermetallverbindung steht in dem Verdacht, hormonelle Veränderungen beim Menschen hervorzurufen.

 

Tenuazonsäure

T. wird von Alternaria alternata, Aspergillus nomius und Phoma sp. produziert.

Terpene sind Kohlenwasserstoffe, die in ätherischen Ölen und natürlichen Harzen enthalten sind. Viele T. werden als Riechstoffe verwendet. Terpentinöl reizt Augen, Schleimhäute und Haut. Es kann auch Allergien (Ekzeme) hervorrufen.

 

Toluol

Aromatische Verbindung, die z.B. in Lösemitteln, Lacken und Fußbodenbelägen enthalten ist.

T. verursacht Nerven-, Nieren- und möglicherweise auch Leberschäden, ist fortpflanzungsgefährdend sowie fruchtschädigend. Die Inhalation von T.-dämpfen kann zu unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit, Unwohlsein, Empfindungsstörungen, Störungen der Bewegungskoordination und Bewusstseinverlust führen. T.-dämpfe haben eine narkotisierende Wirkung und reizen die Augen und Atmungsorgane schwer, allergische Reaktionen auf T. sind möglich.

 

Toxine

Von Mikroorganismen , Tieren oder Pflanzen gebildete Giftstoffe mit antigenen Eigenschaften.

 

Toxizität

beschreibt die Giftigkeit eines Wirkstoffes oder eines Gemisches. Man unterscheidet akute und chronische Toxizität. Bei akut toxischen Stoffen tritt die Schadwirkung bereits nach kurzzeitiger oder einmaliger Einwirkung ein, chronisch toxische Wirkungen treten erst nach langer Zeit ein.

 

TRBA (Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoff)

Die wichtigsten TRBA-Vorschriften:
TRBA 220 (Sicherheit und Gesundheit bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen in
Abwassertechnischen Anlagen)
TRBA 400 (Handlungsanleitung zur Gefährdungsbeurteilung bei Tätigkeiten mit biologischen
Arbeitsstoffen)
TRBA 450 (Einstufungskriterien für biologische Arbeitsstoffe)
TRBA 460 (Einstufung von Pilzen in Risikogruppen)
TRBA 466 (Einstufung von Bakterien in Risikogruppen)
TRBA 500 (Allgemeine Hygienemaßnahmen: Mindestanforderungen) 

 

TRGS (technischen Regeln für Gefahrstoff)

Die wichtigsten TRGS-Vorschriften:

TRGS 524 (Sanierung und Arbeiten in kontaminierten Bereichen)

TRGS 540 (Sensibilisierende Stoffe)

TRGS 907 (Verzeichnis sensibilisierender Stoffe)

 

Trichothecene

Die Mykotoxine T. werden von bestimmten Schimmelpilzen wie z.B. dem Stachybotrys chartarum, Acremonium species oder Fusarium sporotrichioides gebildet. T. wirken allgemein zellschädigend, können das Nervensystem, das Immunsystem sowie die Blutbildung stark beeinträchtigen. T. werden in 4 Untergruppen eingeteilt.

 

Trichlorethylphosphat (TCEP)

Flammschutzmittel, das im Verdacht steht krebserzeugend zu sein. Es wird in etwa 75% aller Hausstaubproben nachgeweisen.

 

TRK (Technische RichtKonzentration)

Konzentration eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz, die nach dem Stand der Technik erreicht werden kann.

 

TVOC (Total Volatile Organic Compounds)

Gesamtmenge aller flüchtigen organischen Verbindungen.

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