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Satratoxin
Sehr potentes Mykotoxin, welches von Stachybotrys chartarum produziert werden kann. Die Aufnahme von Satratoxin kann zu systemischen Vergiftungserscheinungen führen, die von Reizungen der Mund- und Nasenschleimhaut, über Durchfall, Müdigkeit, Brustschmerzen und erhöhter Temperatur bis zu Lungenblutungen führen können. Dabei kann die Wirkung des Toxins erst Stunden nach der Aufnahme eines kontaminierten Lebensmittels auftreten. Zur Zeit gibt es keine Gegenmittel oder schnelle Nachweisverfahren für das Satratoxin.
Schadstoffe
Darunter sind alle in der Umwelt vorkommenden Stoffe zu verstehen, von denen schädliche Wirkungen auf Lebewesen und Sachgüter ausgehen können und denen der einzelne Mensch unfreiwillig ausgesetzt ist. Man unterscheidet chemische (z.B. Pentachlorphenol, Lindan, DDT, Formaldehyd, PCB, Weichmacher, Lösemittel) und nichtchemische Wohngifte (z.B. Schimmelpilze).
Schimmelpilze
Der Begriff „Schimmelpilz" besitzt keine klare Definition, da er keine systematische Gruppe kennzeichnet. Im Wesentlichen bezieht sich der Begriff auf makroskopisch (mit bloßem Auge) erkennbare Mycelien (Hyphengeflechte), bei denen die Bildung ungeschlechtlicher Sporen dominiert. Im typischen Fall besitzen Schimmel eine ruderale Lebensstrategie, d.h. sie nutzen kurzlebige Substrate, die sie aufgrund ihrer hohen Wachstumsgeschwindigkeit schnell besiedeln
Zu den am häufigsten in Innenräumen anzutreffenden Schimmelpilzen gehören:
Nach Abteilungen:
Schlauchpilze
Jochpilze
Imperfekte Pilze
Schwermetalle
sind als Spurenelemente für Mensch, Tiere und Pflanzen lebensnotwendig, können aber andererseits toxische Wirkungen hervorrufen, indem sie sich im Körper anreichern und als Enzymgifte wirksam werden. Schwermetallquellen, die durch den Menschen verursacht werden, sind vorrangig Verhüttungs- und Wärmegewinnungsprozesse, Kraftfahrzeuge, schwermetallhaltige Werkstoffe und Chemikalien, durch Korrosion geschädigte technische Bauwerke, sowie Bergbau und Abfalldeponien.
Sick Building Syndrome
Sog. gebäudebezogene Krankheit - ein Komplex unspezifischer Symptome mit meist nachweisbaren Karenz- und Re-Expositionseffekt in bestimmten Gebäuden. Symptome können Kopfschmerzen, Schleimhautreizungen, Müdigkeit, allergische Reaktionen, Abwehrschwäche, häufige Infektionskrankheiten, Verschlechterung von Asthma bronchiale, akute Atembeschwerden, depressive Zustände, allgemeines Unwohlsein und verminderte Leistungsfähigkeit sein.
Sporen
Freiwerdende, primär einzellige Vermehrungs- und Verbreitungseinheiten, die zu einem neuen Organismus heranwachsen können.
Sterigmatocystin
Mykotoxin, dass von Schimmelpilzen der Arten Aspergillus versicolor, Emericella nidulans und Chaetomium sp. gebildet und ausgeschieden wird. Es kommt unter anderem als Vorstufe zu den Aflatoxinen vor. Das Toxin wurde schon in Käse, Getreide und Hausstaub nachgewiesen. S. ist krebserregend.
Styrol
S. wird über die Atmungsorgane aufgenommen und lagert sich hauptsächlich in Leber, Niere, Gehirn und im Fettgewebe ab. Es reizt die Atemwege, Haut, Augen und Schleimhäute. Bei Inhalation kann es zu unspezifischen Symptomen wie Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen und Erregungszuständen kommen. S. ist ototoxisch (gehörschädigend), kann fruchtschädigend wirken und steht im Verdacht krebserregend zu sein. Das beim Metabolismus entstehende Styroloxid stellte sich aber in Tierversuchen als eindeutig krebserregend heraus.
Symbiose
Bezeichnet das Zusammenleben von Organismen unterschiedlicher Art.






