Login

Näher Informationen zum Internen Bereich der Website finden Sie ›› hier.

Suche

P

Pathogene Keime

Mikroorganismen, die bei Infektion eines gesunden Organismus und überschreiten des quantitativen Schwellenwertes eine Infektionskrankheit hervorrufen. Sie bewirken eine Krankheit nur bei Störung des Abwehrsystems.  

 

Patulin 

Mykotoxin das von einigen Penicillium- und Aspergillus-Arten gebildet wird, die für das Verschimmeln von Früchten, vor allem von Äpfeln, und Gemüse oder den daraus hergestellten Produkten verantwortlich sind. Anders als die meisten anderen Mykotoxine wird Patulin durch längeres Kochen, beim Vergären von Fruchtsäften oder durch Bakterien abgebaut. Die Gesundheitsgefährdung ist im Vergleich zu anderen Mykotoxinen eher gering. Es kann Übelkeit verursachen verursachen und zu Magenschleimhautentzündung führen.

 

Pentachlorphenol (PCP)

Weiße, nadelförmige Kristalle mit (schwach) stechendem Geruch. Pentachlorphenol (PCP) hat früher als Schädlingsbekämpfungsmittel gegen Unkraut, Algen, Pilze, Insekten, Holz- und Bautenschutzmittel, in der Textil-, Papier- und Lederindustrie sowie im sanitären Bereich breite Verwendung gefunden. Es ist ein starkes Gift, das bei unsachgemäßer Anwendung u. a. nicht zu behebende Gesundheitsschäden wie Leberzirrhose, Knochenmarkschwund und Nervenschädigungen hervorrufen kann. Allerdings besteht wegen der hohen Persistenz von Pentachlorphenol (PCP) auch bei geringeren Konzentrationen das Risiko von Langzeitwirkungen insbesondere an Leber und Niere. Deshalb unterliegt PCP in der Bundesrepublik Deutschland einem Anwendungsverbot.

 

Permethrin

(Insektenschutzmittel) ist ein synthetisches Pyrethroid mit insektizider Wirkung (Fraß- und Berührungsgift).

 

Pestizide

aus dem englischen Sprachgebrauch übernommene Bezeichnung für chemische Schädlingsbekämpfungsmittel.

 

Pflanzenschutzmittel

sind Erzeugnisse und Gegenstände, die Pflanzen und ihr Vermehrungsmaterial vor Krankheiten, Schädlingen usw. schützen. Ihnen gleichgestellt sind Mittel, die an geschlagenem Holz im Wald verwendet werden.

 

pH-Wert

Eine Maßzahl, welche die Stärke einer Säure oder Base angibt.

 

Phenole

sind die Oxidationsprodukte des Benzols und kommen im Teer vor; P. werden vielfältig als Ausgangsstoff in der chemischen Industrie verwendet, z.B. für Farben, Lacke, Insektizide, Arzneimittel. P. sind sehr reaktiv, woraus auch die stark gesundheitsschädliche Wirkung resultiert. P. ist ein Protoplasmagift, wirkt ätzend und anästhesierend, weshalb es als Antiseptikum und Desinfektionsmittel verwendet wurde. Längerdauernde Exposition beeinträchtigt Nervensystem und Haut.

 

Photosynthese

Stoffwechselreaktion von Organismen, welche Chlorophyll beinhalten, unter Verwendung von Lichtenergie. 

 

Phthalate

werden als Weichmacher in PVC, Lacken und Farben eingesetzt. Ihre akute Toxizität ist im Allgemeinen gering. Langfristige Einwirkung von sehr hohen Dosen führen allerdings zu Schädigungen an inneren Organen und des Nervensystems.

 

Pinen

Gesundheitsschädliches und reizendes Terpen, welches in Farben, Ölen und Wachsen verwendet wird. Ein Oxidationsprodukt von P. ist das allergieauslösende Ascaridol (ätherische Öle, die Pinen enthalten, können selbst nach wenigen Tagen Allergien auslösen).

 

Polychlorierte Biphenyle (PCB)

Sammelbezeichnung für eine Stoffgruppe von schwer abbaubaren chlorierten aromatischen Verbindungen. PCB reichern sich in der Nahrungskette an und können zu erheblichen Gesundheits- und Umweltschäden führen: Polychlorierte Biphenyle sind außergewöhnlich stabil und werden im ökologischen Kreislauf nur wenig abgebaut. So erfolgt eine Bioakkumulation am Ende von Nahrungsketten, z.B. im Fettgewebe von Säugetieren und schließlich beim Menschen als Endverbraucher. Besonders die hochchlorierten PCB werden in Leber-, Muskel- und Fettgewebe sowie in der Muttermilch angereichert. Im Brandfall können aus PCB toxische chlorierte Dibenzofurane entstehen. In der Bundesrepublik Deutschland werden seit 1983 keine PCB mehr produziert. PCB sind als Stoffe mit begründeten Verdacht auf krebserzeugendes Potential eingestuft.

 

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)

ist eine Sammelbezeichnung für aromatische Verbindungen mit mehreren Benzolringen (polyzyklische Ringsysteme). PAK entstehen bei unvollständigen Verbrennungsprozessen, vor allem bei Verbrennung von Holz und anderen fossilen Rohstoffen, außerdem entstehen sie beim Räuchern von Lebensmitteln und Rauchen. Der bekannteste ist das carcinogene Benzo-a-Pyren, es ist z.B. in Autoabgasen, Grillprodukten und im Zigarettenrauch nachgewiesen worden. Tumorbildung entsteht durch chemische Wirkungen beim Stoffwechsel, die die Bildung carcinogener Substanzen bewirken.

 

Prävention

Vorbeugende Maßnahmen um ein unerwünschtes Ereignis zu vermeiden. 

 

Pyrethroide

sind insektizidwirksame, synthetisch hergestellte Stoffe, die wirksamer und langlebiger sind als ihre natürlichen Vorbilder, die Pyrethrine. Zu den hochwirksamen Pyrethroiden zählen Permethrin, Cypermethrin, Deltamethrin und Cyfluthrin. P. greifen das Nervensystem einschließlich des ZNS an und akkumulieren sich im Gehirn.

Weitere Artikel in Lexikon

Geschäftzeiten: Montag bis Donnerstag 8:00 Uhr - 17:00 Uhr und Freitag 8:00 Uhr - 15:00 Uhr

Kontakt E-Mail: jena@blei-institut.de

 

Jena (Laboranschrift)

Göschwitzer Str.22
07745 Jena

Tel.: 03641 - 50 48 48
Fax: 03641 - 50 48 49

 

Berlin

Torgauer Str. 12-15 | Haus 4
10829 Berlin

Tel.: 030 - 818 212 52
Fax: 03641 - 50 48 49

 

Frankfurt/Main

Goethestraße 7
60313 Frankfurt a. Main

Tel.: 069 - 713 77 84
Fax: 03641 - 50 48 49