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L

LCI: Lowest Concentration of Interest

Diese Werte wurden aus den im internationalen Vergleich niedrigsten Arbeitsplatzgrenzwerten (occupational exposure limits) und Division durch 100 (normal compounds) oder 1000 (teratogene, reprotoxische oder krebsverdächtige Verbindungen) z. T. auch aufgrund von Strukturanalysen ermittelt. Obwohl dieses auch keine toxikologisch begründeten Grenzwerte im engeren Sinne sind, stellt die Liste doch einen großen praktischen Fortschritt auf dem Wege zu einer vorsorgenden raumlufthygienischen Produktbewertung dar.

 

Leichtflüchtige Halogenierte Kohlenwasserstoffe (LHKW)

Als Halogenkohlenwasserstoffe werden Kohlenwasserstoffe bezeichnet, bei denen Wasserstoffatome durch Halogene ersetzt sind. Die Halogene sind Elemente wie Fluor, Chlor und Brom, die mit Metallen Salze bilden. Der bekannteste halogenierte Kohlenwasserstoff ist das FCKW; der Anteil anthropogen ausgebrachten FCKW als den Treibhauseffekt mitverursachender Stoff beträgt 17%, zudem ist FCKW der Hauptverursacher des Ozonlochs.

 

Lignin

Fester und farbloser Stoff, der in der pflanzliche Zellwand eingelagert ist. Lignin ist auch für das Vergilben von Papier verantwortlich. 

 

Limonen

Terpen, welches in Reinigern und Verdünnungsmitteln (z.B. in der Lackindustrie) verwendet wird und aus Holzwerkstoffen ausdünsten kann. Die Oxidationsprodukte R-(-)-Carvon und mehrere Isomere des Limonenoxid, die aus L. an der Luft entstehen, sind allergieauslösend. L. wird derzeit auf eine mögliche karzinogene Wirkung geprüft.

 

Lindan

(das g -Isomer des Hexachlorcyclohexans (HCH)) ist ein weitverbreitetes Kontaktinsektizid, das in der Vergangenheit in großen Mengen als Pflanzen-, Holz- und Textilschutzmittel gegen Insekten, Milben, Flöhe und Läuse eingesetzt wurde. In den meisten Holzschutzmitteln war es bis zur Mitte der 80er Jahre in einer Konzentration von 0,5 - 2 % enthalten. Für technisches Lindan wurde 1977 ein Anwendungsverbot in der BRD ausgesprochen. Aufgrund seiner hohen Fettlöslichkeit und Stabilität reichert sich Lindan in der Fettkomponente der Nahrungskette an.

 

Luteoskyrin

Mykotoxin das von Penicillium islandicum produziert wird. L. ist potentiell krebserregend und beeinträchtigt das Immunsystem.

 

Luftkeimsammlung

Mit dem Luftkeimsammler LKS 30 der Firma HOLBACH GmbH werden Proben der Innenraumluft und der Außenluft mit einem definierten Luftvolumen genommen. Die in diesem Volumen enthaltenen Keime werden auf einer Nährmedium mit Malzextraktagar und eine Keimplatte mit DG18-Agar gesammelt. Im Anschluss werden alle bei 25°C bebrütet, die Anzahl der Kolonie bildenden Einheiten nach 3, 5 und 7 Tagen ausgezählt und mit Richtwerten zur Beurteilung einer mikrobiologischen Belastung verglichen.

 

Luftpartikelsammlung

Zum quantitativen Nachweis luftgetragener Partikel wird ein bestimmtes Luftvolumen angesaugt und die darin enthaltenen Keime auf ein Testnährmedium impaktiert oder über Filter bzw. flüssige Nährmedien abgeschieden.

 

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