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G

GefStoffV

Gefahrstoffverordnung  

 

Gliotoxin

Mykotoxin, das von Aspergillus fumigatus, Aspergillus terreus und Eurotium chevalieri gebildet werden kann. G. wirkt als Zellgift und beeinträchtigt das Immunsystem. G. ist für die medizinische Forschung interessant, da seine cytotoxische Wirkung auch bei Krebszellen nachgewiesen werden konnte.

 

Grenz- bzw. Richtwerte

hier bestehen unterschiedliche Terminologien.
Der Begriff Grenzwert sollte lediglich im Zusammenhang mit Außenluftbelastungen gebraucht werden. Hier sind in der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft) Grenzwerte für verschiedene Substanzen gesetzlich festgelegt.
Bei Innenräumen sollte man generell nur von Richtwerten sprechen, da es hier keine vergleichbaren gesetzlichen Regelungen wie für den Außenraum gibt. 

 

Griseofulvin

Mykotoxin, welches von Penicillium griseofulvum gebildet werden kann. Es hat antibiotische Wirkung und wird daher zur Therapie von Hautinfektionen wie z. B. dem Fußpilz eingesetzt. G. kann dosisabhängig zu Beeinträchtigungen des zentralen Nervensystems mit Schlafstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen und Müdigkeit, sowie zu Übelkeit zu Erbrechen führen. G. hat sich im Tierversuch als fruchtschädigend und krebserzeugend gezeigt.

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