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Desinfektion

Totes oder lebendes Material in den Zustand versetzen, dass es nicht mehr infizieren kann.

Oder:

Desinfektion ist gezielte Entkeimung mit dem Zweck, Übertragungen bestimmter, unerwünschter Mikroorganismen durch Eingriff in deren Struktur oder Stoffwechsel unabhängig von ihrem Funktionsgrad zu verhindern. Zudem versteht man heutzutage unter Desinfektion die Beseitigung von Stoffwechselprodukten, wie Toxine, MVOC etc.

 

DDD - DDE (Dichlordiphenylethen)

Verunreinigung des seit langem verbotenen DDT mit vergleichbarer Wirkung in bezug auf Toxizität (Lebergift, Nervengift), hat eine hohe Persistenz und damit verbunden hohe Akkumulationsrate in der Umwelt.

 

DDT (Dichlordiphenyltrichlorethan)

gilt als breit wirksames nicht-systemisches Insektizid mit langanhaltender Kontakt- u. Fraßgiftwirkung. DDT ist ein Nervengift. In geringen Konzentrationen erzeugt es Übererregbarkeit. Liegen höhere Konzentrationen vor, so kann es zu Lähmungen kommen. Beim Menschen treten nach Aufnahme von ca. 300—500 mg erste Symptome auf (Schweißausbrüche, Parästhesien an Lippen u. Zunge, Kopfschmerzen, Übelkeit), jedoch erst nach Dosen von über 1 g kommt es zu Gleichgewichtsstörungen, Verwirrtheit, Tremor, Krämpfen, Rhythmusstörungen. Metabolismus: Hauptmetabolit des DDT ist DDE, das keine insektizide Wirkung mehr besitzt.

In der BRD gilt das sog. DDT-Gesetz vom 7.8.1972, das in seiner zuletzt am 15.9.1986 zus. mit dem Pflanzenschutzgesetz geänderten Fassung u.a. folgendes besagt: "§ 1 Verbot: (1) Es ist verboten, 1,1,1-Trichlor-2,2-bis(4-chlorphenyl)ethan u. seine Isomeren (DDT) u. Erzeugnisse, die unter Zusatz von DDT als Wirkstoff hergestellt werden (DDT-Zubereitungen), herzustellen, einzuführen, auszuführen, in den Verkehr zu bringen, zu erwerben u. anzuwenden. (2)"

 

Deltamethrin

Synthetisches Pyrethroid mit insektizider Wirkung (Fraß- und Berührungsgift).

 

Delta3-Caren

Terpen, welches in Naturlacken und Holzwerkstoffen vorkommen kann. Es gilt als allergieauslösend. Deoxynivalenol

Mykotoxin das von verschiedenen Fusarienarten gebildet wird, die vor allem Weizen, Mais, Gerste und Hafer befallen. D. kann nierenschädigend wirken und das Immunsystem beeinträchtigen.

 

Dichlofluanid

ist der am meisten verwendete Wirkstoff gegen Bläuepilze, er wird auch häufig als Konservierungsmittel in Dispersionsfarben und wasserlöslichen Lacken und Lasuren eingesetzt. Zur Toxizität von Dichlofluanid liegen nur wenig Erkenntnisse vor. In der Gefahrstoffverordnung ist Dichlofluanid als reizend und umweltgefährlich eingestuft. Neueren Untersuchungen zufolge gibt es einige Hinweise auf ein mutagenes und krebserzeugendes Potential von Dichlofluanid. Chronische Schäden bei Einwirkungen von kleinsten Dosen sind bislang nicht untersucht worden. Zu befürchten sind jedoch sensibilisierende Wirkungen und Einfluß auf die Fruchtbarkeit.

 

Dieldrin

Wirkstoff in Insektenbekämpfungsmittel, dessen Anwendung in Deutschland wegen seiner human- und ökotoxischen Wirkung verboten ist.

 

DIN 68800 Teil 2

 

"Holzschutz im Hochbau; vorbeugende bauliche Maßnahmen" eine Auflistung von Möglichkeiten, bestehende Gefährdungen von Bauteilen durch bauliche Maßnahmen zu verringern.

 

DIN 68800 Teil 3

 

"Holzschutz -Vorbeugender chemischer Holzschutz" regelt die Möglichkeiten, Bauholz je nach Gefährdung chemisch zu behandeln, nennt Verfahren zur Behandlung und gibt Hinweise zur Prüfung ausgeführten Holzschutzmaßnahmen.

 
DIN 68800 Teil 4

 

"Holzschutz - Bekämpfungsmaßnahmen gegen holzzerstörende Pilze und Insekten" gibt Hinweise für die Ausführung von Sanierungen gegen Insekten- und Pilzbefall, nennt Arten von Maßnahmen zur Bekämpfung (chemische Behandlung, Begasung, Heißluft)

 

Dioxine

sind Verbindungen aus der Gruppe der polychlorierten Dibenzo-p-dioxine und Dibenzofurane, die zu den gefährlichsten Umweltgiften gerechnet werden; sie verursachen schwere Haut- und Leberschäden. Dioxine können als Nebenprodukten bei Verbrennungsprozessen und bei der Herstellung und Verarbeitung bestimmter chlorierter Wasserstoffe (z. B. Pflanzenschutzmittel, Holzschutzmittel) entstehen. Dioxine nimmt man vor allem mit (fetthaltiger) Nahrung auf. Eine negative Wirkung auf Immunsystem, Gehirn und Fortpflanzung wird diskutiert.

5 User online | 2010 © Blei Institut - Privatinstitut für Innenraumtoxikologie - Dr. Blei GmbH

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